Überprüfung der Einsatzbereitschaft am 03.05.2019

Überprüfung der Einsatzbereitschaft am 03.05.2019

Wir sind mächtig stolz!

Stolz auf die bestandene Re-Zertifizierung,
Stolz auf unsere Antrittsstärke von 54 Mann,
Stolz auf unsere frisch beförderten Kameraden, zu denen bereits Obergefreite aus dem Lehrgang Ungedienter von 2017 gehören
und am meisten auf unsere Kameradschaft, ohne die so was gar nicht möglich wäre.

Nachfolgend der noch am gleichen Tag erschienene Bericht des LKdo BW von der Facebook-Seite „Die Bundeswehr in Baden-Württemberg“ mit den Bildern.

Horrido!

Brigadegeneral Jobst Schönfeld kommt aus dem Staunen nicht heraus. Das, was der stellvertretende Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben in Berlin in der Südpfalz-Kaserne in Germersheim zu sehen bekommt, hat ihn mächtig beeindruckt. „Die stehen gut im Saft!“ sagt er anerkennend. Die, das sind die Soldaten der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskompanie (RSU-Kp) Odenwald. Die Reservisten hatten sich unter den wachen Augen des Generals und von Oberst Christian Walkling, dem Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg, einer Überprüfung ihrer Einsatzbereitschaft zu unterziehen.

Die Südpfalz-Kaserne ist die Heimat des Luftwaffenausbildungsbataillons. Hier gibt es ideale Ausbildungsvoraussetzungen, die auch zur Vorbereitung auf Auslandseinsätze genutzt werden. Die Kaserne eignet sich aber auch zur Überprüfung der Einsatzbereitschaft von RSU-Kompanien. Hier lassen sich viele Wach- und Sicherungsaufgaben darstellen: Vom Betrieb eines Maingates über Patrouillen bis hin zu Gefechtsschießen im Simulator.

Doch bevor es losgeht steht die Erstaufstellung auf dem Programm. Dieser erste Eindruck von Anzug und Ausrüstung ist wichtig und bringt den Prüfern schon erste Erkenntnisse. Dann folgt die Befehlsausgabe und schon stehen die Reservisten voll in der Überprüfung. Am Maingate gilt es Ausspäh- und Eindringversuche ebenso abzuwehren wie Anschläge. Auf der Patrouille wechseln Gesprächsaufklärung mit Gefechtssituationen nach dem Eindringen in einen militärischen Bereich. Zusätzlich gilt es nach einem Verkehrsunfall mit Schwerstverletzten schnell und professionell zu reagieren.

General Schönfeld ist seit über drei Jahren Stellvertretender Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben und in dieser Funktion auch Beauftragter für Reservistenangelegenheiten. Aus dieser Funktion kennt er viele der Teilnehmer von Beförderungen oder Tagungen. Der General freut sich über jedes Wiedersehen, spricht aber auch viele Reservisten und Laiendarsteller an, um sich nach deren Auftrag und Befinden zu erkundigen. Er nimmt sich Zeit, hört zu, fragt nach.

Nach seiner Inspektion der Reservisten-Kompanie zeigt sich der General beeindruckt. Er ist mit hohen Erwartungen gekommen; weiß er doch von den Leistungen des Landeskommandos in Sachen Reservistenarbeit. Das, was er jedoch hier zu sehen bekam, hat den General überrascht. Angetan sei er von der Art und Weise, was hier von den zu Prüfenden und den Prüfern geleistet worden ist, sagt er. Das alles mache einen sehr hochprofessionellen Eindruck. Die Reservisten sind in Erscheinungsbild und Auftreten nicht von aktiven Soldaten zu unterscheiden, fügt er hinzu. Überrascht und ebenso beeindruckt ist Brigadegeneral Schönfeld auch von der engen Verzahnung von Bundeswehr und Reservistenverband, von beorderten und unbeorderten Reservisten, die alle stark in das Übungsgeschehen eingebunden sind. Das gibt es nicht oft.

Klar, dass die RSU-Kompanie nach der fordernden Überprüfung ihre Leistungsfähigkeit bescheinigt bekommt. Oberst Christian Walkling überreicht dafür ein gerahmtes Zertifikat an den Kompaniechef, Oberstleutnant Jürgen Mihalek. Diese Herausforderung hat die RSU-Kompanie Odenwald mit Bravour bewältigt. Und die nächste kündigt sich schon an. Im Herbst findet die Übung GETEX in Stetten am kalten Markt statt. 2.000 Teilnehmer von Polizei, Rettungsdiensten und Bundeswehr werden auf dem Truppenübungsplatz Heuberg gemeinsam die Zusammenarbeit bei terroristischen Angriffen üben. Mit dabei sein werden auch Soldaten der RSU-Kompanien. / Andreas (Fotos: LKdoBW – Steffan)

Oberst Christian Walkling, Kommandeur des Landeskommandos Baden-Württemberg bei der Einweisung in die Überprüfung. / Andreas (Foto: LKdoBW – Steffan)

Die Erstaufstellung ist erfolgreich absolviert, jetzt kann es losgehen. / Andreas (Foto: LKdoBW – Steffan)

Kompaniechef Oberstleutnant Jürgen Mihalek (re) bei der Einweisung des ranghohen Besuchers. / Andreas (Foto: LKdoBW – Steffan)

Einweisung in die Lage am Modell des Maingates. / Andreas (Foto: LKdoBW – Steffan)

Die Bergung und Versorgung eines Schwerverletzten ist für die Reservisten kein Problem. / Andreas (Foto: LKdoBW – Steffan)

Sicherung am Maingate. / Andreas (Foto: LKdoBW – Steffan)

Weitergabe der Lageinformation an den Kompaniegefechtsstand. / Andreas (Foto: LKdoBW – Steffan)

Die sanitätsdienstliche Versorgung eines verwundeten Angreifers. / Andreas (Foto: LKdoBW – Steffan)

Prüfer dokumentieren jeden Schritt und jede Handlung der Reservisten.- / Andreas (Foto: LKdoBW – Steffan)

Brigadegeneral Jobst Schönfeld im Gespräch mit Laiendarstellern, in diesem Fall Mitglieder des Reservistenverbands. / Andreas (Foto: LKdoBW – Steffan)

Die Auswertung der Protokolle erfolgt unmittelbar nach Ende der Überprüfungen. / Andreas (Foto: LKdoBW – Steffan)

Oberst Christian Walkling (re) bespricht mit seiner Mannschaft die Ergebnisse. / Andreas (Foto: LKdoBW – Steffan)

Als sichtbares Zeichen für die bestandene Überprüfung der Einsatzbereitschaft gibt es eine Urkunde, die Oberst Christian Walkling an Oberstleutnant Jürgen Mihalek überreicht. Im Hintergrund freut sich Oberstleutnant Günther Geprägs, Abteilungsleiter Reservistenarbeit im Landeskommando, über Ergebnis und Urkunde der RSU-Kompanie Odenwald. / Andreas (Foto: LKdoBW – Steffan)

 

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