Trätzhofmarsch 2019 in Wildflecken

Trätzhofmarsch 2019 in Wildflecken

Vom 26.10.2019 auf den 27.10.2019 führte die Kreisgruppe Osthessen den „Vielseitigkeitswettkampf Trätzhofmarsch bei Nacht“ auf dem Truppenübungsplatz Wildflecken unter Beteiligung von Reservisten der RSU-Kp ODENWALD aus.

Durch den Kameraden HG Lauer (RSU Kp ODENWALD) – er gehört der Kreisgruppe Osthessen an und war als Leitender der Station 1, „Handgranate“ gemeinsam mit HFW Bohlender (ebenfalls RSU Kp ODENWALD) eingesetzt – konnten drei weitere Kameraden der RSU Kompanie ODENWALD für die Teilnahme gewonnen werden.

Kurz vor dem geplanten Abmarsch um 18:00 Uhr wurde die Mannschaft, bestehend aus den OSG Feifel, Jablowsky und Witten (RSU Kp ODENWALD),  durch den Kameraden OL Oster (RK Frankenstein/Darmstadt) ergänzt, der alleine angereist war und somit noch keiner Wettkampfmannschaft angehörte. Herr OL Oster wurde selbstverständlich gleich kameradschaftlich aufgenommen, und so waren Stimmung und Kommunikation sofort so, als ob er schon lange zum Trupp gehört hätte. Als Diensgradhöchster übernahm er im Folgenden die Führung des Trupps.

Die Marschlänge betrug 13,3 km, auf denen 6 Stationen angelaufen werden mussten:

Station 1: Handgranate.

Ziel war es, mit max. 9 Handgranaten 6 Ziele zu bekämpfen. Dazu musste gleitend in die Kampfstände eingeflossen und anschließend unter Gefechtsfeldbeleuchtung Fensteröffnungen, feindliche Kampfstände und heranstürmende Soldaten bekämpft werden.

Station 2:  Orientierung.

Auftrag war – neben der Lösung von Aufgaben zur allgemeinen Navigation, wie Bestimmung der Haupthimmelsrichtungen etc. – das gefechtsmäßige Orientieren im nächtlichen Gelände mit Karte und Kompass für einen anschließenden Eilmarsch von 3,7 km in max. 45 Minuten.

Station 3: Handwerkliches Geschick.

Ein liegen gebliebenes Auto versperrte den Weg: Nach Klärung der Lage musste auf Zeit das Hinterrad gewechselt und das fahruntüchtige Auto nach Beseitigung von Hindernissen ca. 30 m aus dem Weg geschoben werden.

Station 4: San-Versorgung.

Diese Station wurde durch die Malteser unterstützt. Hier galt es eigentlich, die Dauer des Entschärfens einer Bombe durch einen Trupp der Kampfmittelabwehr aufzuklären.Nach einer eingespielten Explosion der Bombe, simuliert durch Sig-Pi und flackernde kleinere Brände, musste der Trupp dem Chaos Herr werden und nach Erkennen der Lage die San-Versorgung übernehmen. Die Qualität der San-Versorgung wurde abschließend durch die Kräfte der Malteser bewertet.

Station 5: Waffendrill.

Aus einer Kiste mit zerlegten Waffenteilen musste jeder Soldat die Einzelteile je einer Pistole P8 und eines Sturmgewehrs G 36  in 10 m Entfernung auf einer Matte in maximal 10 Minuten zusammensetzen. Pro Lauf durfte dabei nur ein Waffenteil je Hand aus der Kiste entnommen werden. Einzige Beleuchtung hierbei war ein Knicklicht pro Mann.

Station 6: Spähtrupp bei Nacht.

Hier galt es, ein feindbesetztes Gehöft aufzuklären, überlegenem Feind auszuweichen und den Feuerkampf zu vermeiden.

Bei Annäherung an das Gehöft wurde der Spähtrupp jedoch durch überlegenen Feind aufgeklärt und unter Beschuss genommen. Nach dem Niederhalten des Feindes konnte sich der Trupp zurückziehen.

Nach etwa 6 Stunden war die Marschstrecke bewältigt und die Bewertungen wurden vorgenommen.

  1. Platz RK Marbach
  2. Platz RK Marbach 1
  3. Platz RSU Nordhessen

Das gemischte Team, bei dem unsere Kameraden der RSU Kp ODENWALD teilnahmen, belegte den 8. Platz.

Abschließend klang bei Bier und Erbsensuppe die gelungene Veranstaltung aus. Die teilnehmenden Kameraden waren sich einig, im kommenden Jahr wieder mindestens eine Marschgruppe zu stellen und die Platzierung zu verbessern.

Bericht: OSG Witten und HG Lauer

Bilder: Kreisgruppe Osthessen und Malteser Petersberg

 

 

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