Teilnahme an der Übung des DRK Neckar-Odenwald-Kreis

Die erste Teilnahme an einer katastrophenschutzübung hat die RSU „Odenwald“ nun auch hinter sich. Nicht wie man vielleicht denken mag als helfende Hände, sondern gemäß der Anforderung des DRK als Rollenspieler bzw. Mimen. Dennoch war dies eine ausgezeichnete Gelegenheit sich hautnah die Geschenisse bei einem Massenanfall an Verletzten anzusehen.

Gleich nach der Einschleusung begann das Schminken der unterschiedlichen Verletzungsmuster. Die Ausgangssituation war, dass eine Besuchergruppe in einem Schwimmbad der Schule durch eine Explosion im Technikraum Verbrennungen erlitten hat, Rauchgase eingeatmet und teilweise im Dunkeln sich dann Knochenbrüche zugezogen hat. Ebenso vielfältig sahen die geschminkten RSU’ler aus und der ein oder andere hätte sicher auch nachts auf dem Friedhof einen guten Zombie abgegeben.

Kurz vor der Alarmierung der Rettungskräfte wurden die Darsteller verteilt, und jeder studierte seine Rolle noch einmal. Diese gab auch vor, wie auf richtige oder keine bzw. falsche Behandlung zu reagieren war. Hierbei machten die RSU-Soldaten ihre Sache mehr wie gut und sorgten für Stress bei den Rettungskräften. Ein Kamerad reagierte entsprechend seiner Rolle und fiel schnell in den roten Bereich. Kurz später wurde er vom Leitenden Notarzt für tot erklärt und wurde somit „aus dem Spiel genommen“. Die anderen Kameraden hatten mehr Glück und wurden nach Zwischenbehandlungen dann abtransportiert Ricktung Krankenhaus.

Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen mit den Teilnehmern der NOK-Übung in Schefflenz. In einem Punkt war man sich ganz sicher, nämlich wenn wieder eine Anforderung seitens des DRK kommt, dass man sicher wieder gerne sich an der Übung beteiligt.

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