Schießbiwak auf StOÜbPl Külsheim

Auf dem Standortübungsplatz Külsheim fand vom 01. – 02. Dezember die Jahresabschlußveranstaltung der Kompanie statt. Themen der Ausbildung waren Schießen mit Handwaffen P8 und G36 und die allgemeine Wachausbildung. Die Wachausbildung stellte den Schwerpunkt der Veranstaltung dar. Ziel war, den Soldaten Sicherheit im Handeln und Vertrauen in die Rechtmäßigkeit ihres Handelns zu vermitteln.

Nach theoretischer Ausbildung in „Wachdienst der Bundeswehr“ und „Unmittelbarem Zwanggesetz“ wurden die Wachübungen Personenkontrolle, Fahrzeugkontrolle und Streife im praktischen Dienst ausgebildet. Abgeschlossen wurde die Wachausbildung mit dem Wachschießen an den Handwaffen P8 und G36 auf der StOSA Külsheim. Wie wichtig die Wiederholung der Wachausbildung ist, zeigten im Besonderen die Wachübungen. Hier mußte schnell, verhältnismäßig, geeignet und erforderlich, auf der Grundlage des „UZwGBw“ der Bundeswehr, gehandelt werden. Während in der Theorie vieles einfach und leicht durchführbar erscheint, zeigt die Praxis, bei ständig geänderter Lage, die Schwierigkeit des Wachdienstes auf.

Das Ziel der Ausbildung wurde erreicht, die Soldaten konnten die allgemeine Wachausbildung erfolgreich abschließen. Dennoch zeigten die aufgetretenen Mängel, insbesondere bei den Wachübungen, daß die allgemeine Wachausbildung auch in Zukunft immer wieder durchgeführt und aufgefrischt werden muß.

Alarmierungsübung der RSU „Odenwald“ – Tag 1

Schwerpunkt der Reservedienstleistung 2014 sollte eine Alarmierungsübung zusammen mit dem Patenverband, dem Logistikbataillon 461 aus Walldürn, sein. Hierbei galt es, die notwendigen Absicherungsmaßnahmen kennen zu lernen und zum Einsatz zu bringen. Über 24 Stunden sollte dann die erhöhte Gefährdung auch praktisch durchgeführt werden.

Zunächst begann die RDL aber mit den üblichen Formalitäten wie Einschleusung und ärztlicher Untersuchung. Wer die Prozedur hinter sich hatte verlegte zugleich ans Südtor, um dort die Aufbauarbeiten zu unterstützen. Hier galt es den Bunker zu verstärken oder stellenweise sogar neu aufzubauen. Der ein oder andere Sandsack war verschlissen, an der ein oder anderen Ecke gar nicht mehr vorhanden. Zudem wurde das eingelagerte Material überprüft und evtl. ergänzt.

Nach dem Abendessen wurden die Arbeiten vorerst eingestellt, es folgten Wachunterrichte durch den KpChef OTL Schreyer und Einweisungen in die Übung bzw. das Übungsobjekt. Zudem wurde durch den EinsStOffz OTL Koch die Belehrung Alarmmaßnahme gemäß Erlaß Staatssekretär FÜSII4 durchgeführt. Zum Ausklang des Tages zog man sich noch in den Räumen der Grundausbildungskompanie zurück und besprach die anstehenden Aufgaben in lockerer Runde.

Alarmierungsübung.