Handwaffenausbildung in Walldürn

Am 17. Februar fand in Walldürn in der Nibelungen-Kaserne eine Handwaffenausbildung der RSU-Kompanie Odenwald statt.

Ausgebildet wurde an mehreren Stationen neben den STAN Waffen der Kompanie auch in der Handhabung der modernsten Handfeuerwaffen der Bundeswehr. An der Maschinenpistole MP7 A2 im Kaliber 4,6 x 30, dem Maschinengewehr MG4 im Kaliber 5,56 x 45, sowie dem Nachfolger des seit Jahrzehnten bei der Bundeswehr eingesetzten MG3, dem neuen MG5 im gleichen Kaliber 7,62 x 51 wurden die Reservisten der RSU-Kompanie Odenwald unterwiesen.

Natürlich konnten die Reservisten auch nach dieser erfolgreichen Veranstaltung wieder auf eine verdiente Beförderung anstoßen.

Jahresauftaktveranstaltung 2018

Am 13. Januar 2018 fand die Auftaktveranstaltung der RSU Kompanie Odenwald in der Nibelungen-Kaserne in Walldürn statt. Ausgebildet wurde auf drei Ausbildungsstationen in den Themen AGSHP-Patrouille-Fernmeldebetrieb. Die  Antrittstärke betrug 43 Soldaten, welche in drei Ausbildungsgruppen Zugweise eingeteilt wurden, die anwesenden ` RSU-Rekruten` wurden anteilsmäßig auf die Züge verteilt.

Schwerpunkt der Veranstaltung war das Beüben der Gruppenführer in Befehlsgebung gemäß LADEF und Führung der Gruppe im geleiteten Feuerkampf und in der Durchführung einer Patrouille. Für die Gruppe selbst galt, die zielgerichtete Umsetzung der Befehle, so wie das Zusammenwirken und die Kommunikation im Einsatz zu beüben und zu verbessern. Als Zusatzausbildung wurde in der Thematik Fernmeldebetrieb das Arbeiten mit der Sprechtafel, hier im Schwerpunkt das Authentisierungsverfahren, durchgeführt.

Das grundlegende Ziel aller Ausbildungen ist, starke und einsatzfähige kleine Kampfgemeinschaften auszubilden, die ihr militärisches Handwerk beherrschen, sich im Kampf blind verstehen und den Auftrag erfolgreich ausführen.

Schießbiwak auf StOÜbPl Külsheim

Auf dem Standortübungsplatz Külsheim fand vom 01. – 02. Dezember die Jahresabschlußveranstaltung der Kompanie statt. Themen der Ausbildung waren Schießen mit Handwaffen P8 und G36 und die allgemeine Wachausbildung. Die Wachausbildung stellte den Schwerpunkt der Veranstaltung dar. Ziel war, den Soldaten Sicherheit im Handeln und Vertrauen in die Rechtmäßigkeit ihres Handelns zu vermitteln.

Nach theoretischer Ausbildung in „Wachdienst der Bundeswehr“ und „Unmittelbarem Zwanggesetz“ wurden die Wachübungen Personenkontrolle, Fahrzeugkontrolle und Streife im praktischen Dienst ausgebildet. Abgeschlossen wurde die Wachausbildung mit dem Wachschießen an den Handwaffen P8 und G36 auf der StOSA Külsheim. Wie wichtig die Wiederholung der Wachausbildung ist, zeigten im Besonderen die Wachübungen. Hier mußte schnell, verhältnismäßig, geeignet und erforderlich, auf der Grundlage des „UZwGBw“ der Bundeswehr, gehandelt werden. Während in der Theorie vieles einfach und leicht durchführbar erscheint, zeigt die Praxis, bei ständig geänderter Lage, die Schwierigkeit des Wachdienstes auf.

Das Ziel der Ausbildung wurde erreicht, die Soldaten konnten die allgemeine Wachausbildung erfolgreich abschließen. Dennoch zeigten die aufgetretenen Mängel, insbesondere bei den Wachübungen, daß die allgemeine Wachausbildung auch in Zukunft immer wieder durchgeführt und aufgefrischt werden muß.