Schießbiwak auf dem StOÜbPl Külsheim

Die RSU Kompanie Odenwald veranstaltete vom 23. – 24. März ein Schießbiwak auf dem Standortübungsplatz Külsheim. Schwerpunkt der Veranstaltung war das Schießen mit den Handwaffen der Bundeswehr bei Tag und bei Nacht. Ziel war, die schießtechnischen Fertigkeiten der Soldaten zu verbessern. Nach Einschleusung der 43 Soldaten am Donnerstag ging es sofort in die Ausbildung mit einem an das nSAK angelehnte Drillschießen mit dem Gewehr G36 auf SB 4. Parallel dazu wurden die Soldaten in den Bereitschaftshaltungen G36, gemäß nSAK, und in der Handhabung und Bedienung des Nachtsichtaufsatzgerätes NSA 80 ausgebildet. Abends, nach Einbruch der Dunkelheit, wurde auf der StOSchAnl ein Nachtschießen mit den Gewehr G36 durchgeführt. Im Anschluß an das Schießen absolvierte die Kompanie noch einen Nachtmarsch über 5 km von der StOSchAnl in die Unterkunft in das Übungsdorf Wolferstetten. Trotz später Stunde und kurzer Nacht, wecken am Freitag war um 04.30 Uhr, wurde die Kameradschaft noch mit einem Bier gepflegt.

Am Freitag wurde auf der StOSchAnl ein Schulschießen MG3 und P8 mit den Wertungsübungen MG-S-3, MG-S-4 und P-S-7 durchgeführt. Nach Rückführung der Munition, Übergabe der Unterkunftsgebäude im Übungsdorf Wolferstetten, Reinigen der Waffen und Überprüfung der Vollzähligkeit von Waffen, Material und Gerät wurden die Kameraden in das verdiente Wochenende entlassen.

Während beim Drillschießen, Nachtschießen und beim Schießen mit der P8 gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt wurden, war das Schießen mit der Schwerpunktwaffe der Infanterie, dem MG3, negativ zu bewerten. Viele Kameraden konnten die Vorgaben für das Schießen mit dem MG3-WÜ nicht erfüllen, hier gilt es in folgenden Ausbildungen anzusetzen, um Handhabung und Schießergebnis für das MG3 zu verbessern. Dennoch wurde das Ausbildungsziel erreicht, die Soldaten konnten sich im Schießen mit den Handwaffen der Bundeswehr verbessern.

Zeitgleich zu unserer Übung war das TrspHubschrRgt 30 in Wolferstetten und beübte Absetzübungen von Personal und Material, was für uns einen zusätzlichen Höhepunkt darstellte.

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