Ausbildung Panzervernichtungstrupp in Walldürn

Eine Ausbildung in Sachen Panzerabwehr stand im Juni auf dem Dienstplan. Begonnen wurde mit der Theorie, wobei noch einmal auf Anschlagsarten, die Visierung und Sicherheitsbestimmungen eingegangen wurde. Da die Ausbildung quasi die Vorausbildung für den Übungsplatz im Oktober darstellt wollte man hier gleich die richtigen Vorausetzungen schaffen.

Im Anschluß ging es mit Kleinfahrzeugen auf den Übungsplatz, wo in 2 Gruppen umgegliedert und jeweils in einem Waldstück untergezogen wurde. Parallel hatte das Organisationsteam im Gelände Panzerscheiben aufgestellt, die jeweils unterschiedliche Panzer zeigten.

Nach Alarmierung musste der Gruppenführer seinen Panzervernichtungstrupp bilden und gegen den Panzer vorgehen. Aufgrund der immer wechselnden Entfernungen, Richtungen und taktischen Einspielungen war so den ganzen Nachmittag über genug Möglichkeit mit unterschiedlichen Besetzungen zu üben.

Ein anschließendes Waffenreinigen brachte die Hand- und Panzerabwehrwaffen wieder auf einen einsatzfähigen Stand. Vord den Sommerferien war dies die letzte Veranstaltung, weiter geht es im September mit einer Schießveranstaltung.

Fernmeldeausbildung in Walldürn

Gut 40 Teilnehmer fanden sich in der Nibelungenkaserne in Walldürn ein, um an der diesjährigen  Fernmeldeausbildung teilzunehmen. Was bislang immer als Parallelausbildung mit Zeitansatz 2-3 Stunden auf dem Dienstplan stand war dieses Mal eine tiefgründigere Ausbildung.

Begonnen wurde nach dem Kompanieantreten inkl. zweiter Beförderungen mit Theorie im Lehrsaal. Ein weiteres Novum war, dass Themenblöcke wie NATO-Buchstabieralphabet und die grundlegende Funkbetriebssprache im Selbststudium vor der Veranstaltung von den Teilnehmern auf Stand gebracht werden mußte.

Vor dem Mittag wurde auf der Ausbildungswiese in 2 Gruppen noch Praxis an den gängigen Funkgeräten ausgebildet, um dann sich in 5 Gruppen einer kombinierten Fernmelde- und Orientierugnsübung  zu stellen. Hier bot sich der die Kaserne umgebende Wald an, da hier mit kurzen Strecken genug ANlaufstellen vorhanden waren.

Nach dem üblichen TD und der Rücksteuerung des Materials konnte die Veranstaltung gegen 17:30 Uhr beendet werden.

Die Ausbildung soll als Vorbereitung für eine Veranstaltung im nächsten Jahr dienen, um dann Kameraden zu Funkgerätebedienern auszubilden.

Teilnahme an der Übung des DRK Neckar-Odenwald-Kreis

Die erste Teilnahme an einer katastrophenschutzübung hat die RSU „Odenwald“ nun auch hinter sich. Nicht wie man vielleicht denken mag als helfende Hände, sondern gemäß der Anforderung des DRK als Rollenspieler bzw. Mimen. Dennoch war dies eine ausgezeichnete Gelegenheit sich hautnah die Geschenisse bei einem Massenanfall an Verletzten anzusehen.

Gleich nach der Einschleusung begann das Schminken der unterschiedlichen Verletzungsmuster. Die Ausgangssituation war, dass eine Besuchergruppe in einem Schwimmbad der Schule durch eine Explosion im Technikraum Verbrennungen erlitten hat, Rauchgase eingeatmet und teilweise im Dunkeln sich dann Knochenbrüche zugezogen hat. Ebenso vielfältig sahen die geschminkten RSU’ler aus und der ein oder andere hätte sicher auch nachts auf dem Friedhof einen guten Zombie abgegeben.

Kurz vor der Alarmierung der Rettungskräfte wurden die Darsteller verteilt, und jeder studierte seine Rolle noch einmal. Diese gab auch vor, wie auf richtige oder keine bzw. falsche Behandlung zu reagieren war. Hierbei machten die RSU-Soldaten ihre Sache mehr wie gut und sorgten für Stress bei den Rettungskräften. Ein Kamerad reagierte entsprechend seiner Rolle und fiel schnell in den roten Bereich. Kurz später wurde er vom Leitenden Notarzt für tot erklärt und wurde somit „aus dem Spiel genommen“. Die anderen Kameraden hatten mehr Glück und wurden nach Zwischenbehandlungen dann abtransportiert Ricktung Krankenhaus.

Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen mit den Teilnehmern der NOK-Übung in Schefflenz. In einem Punkt war man sich ganz sicher, nämlich wenn wieder eine Anforderung seitens des DRK kommt, dass man sicher wieder gerne sich an der Übung beteiligt.